Krebs: ein seelischer Eindruck von der Welt

Geborgen schaue ich mir die Welt an

Die ersten drei Zeichen haben die körperliche Ebene im Fokus. Nun kommt die seelische Ebene hinzu. Dort ist Krebs das erste Zeichen und als erstes macht er sich einen seelischen Eindruck von der Welt. Das funktioniert am besten, wenn man geschützt in die Welt hinausschaut. Daher gehört das eigene Bild von einem Zuhause dazu.

Es ist auch die Zeit der seelischen Entwicklung eines Kindes bis etwa sieben, acht Jahre. Und weil ein Kind auch eine Mutter braucht, steht der Krebs für das Mütterliche. Der Mond ist ihm als Planet zugeordnet. Gute Nahrung nährt den Körper und unsere Seele, sodass traditionell der Magen zu diesem Wasserelement gerechnet wird.

Mit der Krebsenergie mache ich mir einen seelischen Eindruck, hole mir Geborgenheit, Empfindsamkeit und Versorgung in mein Leben.

Ausdrucksformen der Krebs-Energie

Wie alle Zeichen umfasst der Krebs verschiedene Ebenen. Die verschiedenen Aspekte werden in ihrem Innersten durch den seelischen Eindruck zusammengehalten: das Gefühl. Begebe ich mich in die Krebsenergie, dann zählt das Gefühl als Maßstab für alles, was ich betrachte. Die Krebsenergie ist sehr naturverbunden (mütterlich, das Versorgende unseres Planenten). Hier gehören weder Leistung noch Karriere hin, sondern Wohlbefinden und Verbindung zu anderen.

Sind wir erwachsen, symbolisiert dieser Bereich unser inneres Kind, wie auch, welches Bild wir uns vom Mütterlichen machen. Wenn ich mir meine Herkunftsfamilie, dort, wo ich aufgewachsen bin, anschauen will, dann ist dies ein guter Ort zum Starten.

Krebsenergie kann ich eher körperlich leben, in dem ich mir vielleicht eine Tanzart aussuche, mit der ich Gefühle ausdrücke. Ich kann sie ganz klassisch zu Hause leben, in dem ich mein Zuhause in eine Wohlfühloase verwandele oder so koche, dass Körper und Seele genährt werde. Genauso ist es möglich, sie eher auf einer geistigen Ebene zu leben; etwa wenn ich mein Gefühl darüber entscheiden lasse, was ich studieren will und nachspüre, ob das, was ich da studiere, mir und meiner Seele ebenso gut tut wie meiner geistigen Neugier. Im gesellschaftlichen Bereich würde man vielleicht einen Beruf wählen, bei dem es eine Rolle spielt, ob sich Menschen wohlfühlen oder bei dem man anderen Menschen mit ihren Gefühlen helfen kann. Auf spiritueller Ebene wäre denkbar, der Rückanbindung an das eigene Gefühl Aufmerksamkeit zu schenken und die Achtsamkeit über Hellfühligkeit in die eigene Praxis einfließen zu lassen.

Typische (Selbst-)Coachingfragen wären z.B.:

  • Kannst Du alles verdauen, was Du Dir an Eindrücken (Essen, Begegnungen etc.) gibst? (Kann hilfreich sein, wenn man Magenprobleme hat)
  • Wo kannst Du dich gut aufladen? Was versorgt Dich? Womit versorgst Du andere?
  • Welche Orte oder Personen tun Dir nicht gut?
  • Wie schwer fällt es Dir, eine für Dich passende Entscheidung zu treffen?

Was passiert, wenn der Krebs in unerlöster Form gelebt wird?

1. Zu wenig Krebsenergie

Ausgehend von der Grundannahme - sich einen seelischen Eindruck machen - ist eine weitverbreitete Form in unseren Breitengraden, die Krebsenergie zu unterdrücken, indem wir Gefühle nicht zulassen, sie eher als hinderlich zu betrachten. Bei Entscheidungen aller Art schaut man sich Daten, Zahlen, Fakten an, und versucht nur mit dem Verstand zu entscheiden. Unser Wirtschaftssystem ist weitestgehend darauf aufgebaut, dass Gefühle kaum Raum haben - mit den entsprechenden reichlichst desaströsen Nachwirkungen auf die Umwelt und unsere Bindungsfähigkeit, unsere Lebensfreude.

Unser Verstand ist eigentlich nur fürs Datensammeln und analysieren zuständig. An sich ist unser Gefühl (bei manchen klassisch ein echtes Gefühl aus dem Herzen, bei manchen eher ein Bauchgefühl oder ein Instinktgefühl) die einzig sinnvolle Entscheidungshoheit, um zu wissen, wofür wir uns am besten entscheiden. Dadurch führt die Unterdrückung der Krebsenergie - ein sich Abkapseln von den eigenen Gefühlen - immer weiter weg von unserer Seele.

Alles in sich hineinfressen gehört hier ebenso her, wie Depression oder seelische Erschöpfung (Burnout). Solche Zustände haben immer auch etwas damit zu tun, dass die psychische Energie des Krebses in uns sehr in Mitleidenschaft geraten ist und geheilt werden will.

2. Zu viel des Guten

Auf der Kehrseite der Medaille finden wir Gefühlsduselei, Übermutterung oder Launenhaftigkeit.
  • Wer alle Probleme damit löst, noch mehr Essen auf den Tisch zu stellen (“Kind, iss doch noch was!”), ist mit Sicherheit in einem Kompensationsmodus.
  • Keine Ahnung, woher der Ausdruck “beleidigte Leberwurst” herkommt, aber jeder hat sofort ein Bild davon, wenn er so jemanden in der Familie hat. Gefühle werden dazu benutzt, um andere zu manipulieren.
  • Nachtragende Familienmitglieder oder Kollegen hat auch schon fast jeder einmal gehabt und in der Regel ist der Umgang mit ihnen mühsam.
Das bedeutet nicht, dass die Gefühle an sich oder gar die Krebsenergie irgendwie schwieriger oder schlechter als andere Zeichen wäre. Wir brauchen sie genauso zum Leben wie jede andere. Ganz im Gegenteil: wer eine gute Schwingungsfähigkeit hat, also sich der eigenen Gefühle gewahr ist, das Seelenklima passende Gefühle zu der jeweiligen Situation hervorbringt und er für sich entscheiden kann, wann und wo er Gefühle nicht nur innerlich sondern auch äußerlich manifestieren will, verfügt über eine sehr stabile Krebsenergie und damit gute Aussicht auf ein erfülltes Leben voller Lebensfreude.

Fazit

Wer im Einklang mit der Krebsenergie lebt, hat einen guten Draht zum inneren Kind, kann sich gut selbst versorgen, weiß, was seelisch gebraucht wird und lebt im Einklang mit den eigenen Gefühlen.

PS: Das eigene Gefühlsleben lässt sich übrigens gut klären, sodass die Dämonen und Ängste, die manch einer dort in sich schlummern hat, gehen dürfen. Es ist tatsächlich möglich, eine stabile, positive Grundstimmung zu erreichen (was nicht bedeutet, immer dasselbe zu fühlen. Krebs gehört zum Wasserelement und das ist nunmal veränderlich). Dazu muss man weder Millionär werden noch an den Strand von Costa Rica umziehen. Ganz im Gegenteil: es ist hilfreich, einen guten Draht zu den eigenen Gefühlen zu haben, ohne dies von äußeren Umständen abhängig zu machen. Also nicht auf das ewige "Wenn ich erst xyz gemacht habe, werde ich mich glücklich fühlen!", warten. Heilung ist hier das Stichwort und die findet man am einfachsten über die Jungfrau- und/oder die Fische-Energie.

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