Soll ich meinen Job an den Nagel hängen?


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Hänge ich meinen Job an den Nagel? Hänge ich ihn nicht an den Nagel? Hänge ich ihn ...? Hänge ich ihn nicht ...? ... Leider ergibt die Gänseblümchenabfrage in der Regel keine zuverlässigen Antworten. Gerne wird das Spiel auch als Variante "Bäumchen, wechsel Dich" gespielt, also nur die Frage, ob ich mich wo anders bewerbe oder wäre es besser, die Abteilung zu wechseln? (Komisch, nach einer Weile ist es ja überall gleich ätzend!?!)

Wo habe ich bloß meine Berufung verlegt?

Die Frage nach dem richtigen Beruf, nach der eigenen Berufung stellt sich schon wegen der unendlichen Möglichkeiten des heutigen modernen Lebens und zwar fast jedem, der noch nicht seine Berufung gefunden hat. Wir leben im äußeren Überfluss, sodass ausreichend innerlicher Raum entsteht, sich zu fragen: Erfüllt mich das, was ich den lieben, langen Tag tue? Manche halten ihren Beruf an sich für eine Vorhölle, andere finden ihren Beruf eigentlich ganz gut und fühlen sich jedoch von der Art und Weise, wie ihre Tätigkeit im Berufsalltag abgerufen wird, nicht angesprochen, überfordert oder schlicht entnervt.

Manche fallen über diese Frage zwangsläufig, etwa wenn die Gesundheit den bisherigen Beruf nicht mehr tragen will, der Beruf/die Arbeitsstelle in dieser Form nicht mehr angeboten wird, weil er weggespart wurde oder weil die Familiengründung den bisherigen Beruf in Frage stellt. Bei manchen Hochsensible scheint sich diese Frage geradezu genetisch aufzudrängen, einfach weil sie intensiver wahrnehmen und über die Wahrnehmungen intensiver nachdenken wollen oder müssen.

Was genau soll das sein, meine Berufung?

Wenn die Eingangsfrage drängender wird, fangen viele an, über ihre Berufung nachzudenken. Das ist allerdings ziemlich hochgegriffen. Die meisten von uns dürften von ihren Eltern und von der Schullaufbahn darauf ausgerichtet worden sein, womit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Das kann so weit von dem, was man selbst als sinnvoll empfindet, entfernt sein, dass sich kein Sinn in irgendeinem Beruf mehr zeigen will. Man kann sich diese Frage noch so oft stellen, die Katze beißt sich nur in den eigenen Schwanz. Letztlich können wir auch nicht wissen, ob da draußen nur eine Berufung liegt oder ob es nicht verschiedene Möglichkeiten gibt, die eigenen Talente und Begabungen sinnstiftend auszuleben. Wer sich auf den Weg macht und noch keine Ahnung hat, in welche Richtung es gehen soll, hat vermutlich eine längere Reise zu sich selbst vor. Wenn der eigene Job sinnstiftend und damit viel mehr als nur ein Job sein soll, ist dies schließlich ein lang angelegtes Projekt, dem ich nicht nur eine Woche lang nachgehen will. Meine Versorgung (und womöglich die meiner Kinder) will ich damit ebenso sicherstellen. 

Wie kann ich mir eine verlässliche Antwort auf die Frage geben?

Ich für meinen Teil habe mir einen schnelle Fastfood-Antwort abgemschminkt. Ich habe mich auf den Weg gemacht und erwarte keine Spontanerleuchtung mehr. Nachdem mich diese Frage viele Jahre lang bedrängt hat, habe ich zunächst mir selbst versprochen, dass ich auf eine länger Suche gehe. Im Grund habe ich mich auf eine Heldenreise begeben, eine Reise, auf der ich Erfahrungen machen will. Wer für sich die Erwartung abstreift, sofort eine Antwort zu finden, der nimmt für sich viel Druck aus dem Problem. Meine Antwort auf die Eingangsfrage ist somit klar: Ich hänge meinen Job nicht gleich an den Nagel (Ausnahmen: jemand anderes hängt für mich den Job an den Nagel oder der Job ist gesundheitlich nicht mehr tragbar.)

Der Ablauf dieser Heldenreise ist einfach und besteht aus zwei Teilen, wobei ich besser nichts auslasse, jedoch die Reihenfolge für mich jederzeit anpassen kann. Mit Sicherheit darf ich den ein oder anderen Schritt häufiger wiederholen.

Heldenreise kurz gefasst:

1. Heile Dich selbst: Akzeptiere den Ist-Zustand. Schaue in die dunklen Ecken Deiner Seele und bringe Klarheit hinein. Heile seelische Verletzungen, die Du dabei findest. 

2. Baue Neues auf: Werde erwachsen, in dem Du Deine Bedürfnisse selbst versorgst. Lerne Dich und Deine Talente kennen. Fördere Deine Interessen, baue sie zu tiefem Wissen auf. 

Zu Hause angekommen: Es wird ganz leicht.

1. Heile Dich (baue alte Belastungen ab, die Dich festhalten):

  • Halte inne und aktzeptiere den Ist-Zustand. Kein Hadern mehr. Nur Anhalten. Der Ist-Zustand ist, wie er ist. Er muss nicht schön sein. Er kann zu ungesund, zu langweilig, zu schrill, zu laut, zu überfordernd sein, einen rasend machen. Er ist, wie er ist. Klassische Ausweichmanöver, um nicht anzuhalten und zu akzeptieren, sind: Zynismus (ich stehe doch über allem und kann nur noch bitter lachen), mehr Stress produzieren (alles noch schneller machen), Alltagsdrogen (Zucker, Alkohol etc.), häufige Jobwechsel/Umzüge (ich bleibe gar nicht lange genug, als dass es ungemütlich werden könnte). Dieser Schritt ist enorm schwer - ich habe vor 10 Jahren, als ich mit diesem Schritt anfing, Stellvertreter in Aufstellungen von mir selbst gehabt, die gleich alle diese Impulse gleichzeitig hatten. Techniken, die einem helfen, anzuhalten und einen Kassensturz über den Jetztzustand zu machen, gibt es viele: Kontakt zur Natur, Meditation, Aufstellungen, Qigong, Yin Yoga etc.
  • Stelle Dich den Resonanzen, die Du selbst zu Deinem Ist-Zustand hast. Vielleicht haben Dich andere dahingebracht, dass Du diesen Job gerade ausüben musst, vielleicht warst Du es selbst. Letztlich ist die Frage nach dem Schuldigen müßig. In jedem Falle gibt es in Deinem Unterbewussten dazu Strukturen, die die Aufrechterhaltung dieses Zustandes ermöglichen. Schau sie Dir an: Was bringt Dich dazu, diesem Beruf nachzugehen, den Du gerade hast? Dieser Teil der Reise ist auch nicht ohne: Es ist das Gegenteil von dem, worauf unser Bewusstsein gepolt ist. Denn das wünscht sich Wohlbefinden (Lust, wie die Psychologen so schön sagen). Sich selbst in die eigenen unangenehmen Abgründe zu schauen, bedeutet Mut. Und deswegen ist es auch eine Heldenreise. Solange keine schweren Traumata vorhanden sind (dann bitte nur mit jemand geschultem, der Dich beim Heilungsprozess begleitet), kann man auch das selbst tun. Mit TherapeutIn, HeilerIn, Coach, SchamanIn.., geht es schneller, vielleicht auch intensiver, weil man sich gerne mal selbst bescheißt. Alte Gefühle wollen noch einmal angesehen werden. Hol Dir Deine Glaubenssätze an Licht. Schreibe Dir alles auf eine Liste, was Dich an Deinem jetzigen Punkt hält. 
  • Fange an zu sortieren, bringe in jeden einzelnen Punkt Deiner Liste Klarheit. Steht da vielleicht auf der Liste: "Ich kann doch nichts anderes!" "Heutzutage finde ich doch nichts besseres!" "Ich brauche die Versorgung/Geld?" "Ich muss meine Familie unterstützen!" "Ich brauche Stabilität, weil meine Familie sie mir als Kind nicht gegeben hat!" Nach dem Kassensturz und dem Blick in die dunklen Stellen der eigenen Seele lässt sich vieles einordnen. Manche Glaubenssätze haben sich als hilfreich erwiesen, manche sind hinderlich. Manches ist mit Scham besetzt, manches mit Trotz. Vielleicht finde ich eine kleine Opferrolle, an der ich festhalte, weil sie so praktisch ist. Und dann kommt die große Frage: Was genau fehlt mir, dass ich an all dem gerade festhalte? Manches löst sich in Luft auf, wenn ich es anschaue. Manches ist sehr resistent und braucht Geduld. 
  • Heile Deine Verletzungen, alle, die auf Deiner Liste stehen. Aus meiner Coaching-Praxis kann ich sagen, dass bei weitem nicht alle Verletzungen der Seele intensive psychotherapeutische Betreuung brauchen. Oft genug reicht es, für sich wahrzunehmen, dass sie da sind und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken (also der vorherige Punkte ist völlig ausreichend.) Es gibt jedoch auch Verletzungen, bei denen echte Heilarbeit notwendig ist und bei denen Heilung auf eigene Faust ohne den geschützten Raum eines professionellen Therapeuten kaum zu bewerkstelligen ist. Hänge ich vorher schon meinen Job an den Nagel, verfolgt mich diese Verletzung. Sie wird mir so lange im Außen gespiegelt (dafür sorgen schon die eigenen Wahrnehmungsfilter, die wir alle haben), bis ich sie geheilt habe. Und solange macht mir vielleicht auch der nächste Job und der nächste und der nächste keinen Spaß. Stattdessen drehe ich mich jahrelang verzweifelt im Kreis und frage mich, warum andere ihre Berufung finden, nur ich nicht. 
  • Auch das gegenständliche Leben will aussortiert werden, also alle Verträge, Gegenstände, Alltagsroutinen überprüfen, ob sie einen Mehrwert in Dein Leben bringen oder nur Staubfänger sind. Ich habe auf eher harte Weise lernen müssen: eine Reise mit weniger Gepäck ist viel entspannter, desto einfacher sind Kurswechsel im Leben. Ich muss nicht für jede Gelegenheit im Leben selbst ausgerüstet sein. Ich kann auch bei der Freundin oder dem Nachbarn nachfragen, ob ich mir etwas selten gebrauchtes leihen kann. Was steht in der Wohnung und wird nicht/selten genutzt? Wie teuer ist mein Lebensstil oder geht es preiswerter, ohne dass meine Bedürfnisse zu kurz kommen? Z.B. macht es als geräuschempfindlicher Mensch keinen Sinn, ins EG an eine Hauptverkehrsstraße zu ziehen, nur um Miete zu sparen. Brauchst Du ein Auto oder geht es nicht auch ohne? Sind all die Versicherungen in Deiner Schublade überhaupt notwendig? Muss es ein Handyvertrag sein oder reicht eine Prepaid-Karte? Brauchst Du Komplettsets verschiedenster Gläser für unterschiedliche Getränke wirklich? etc.

2. Baue Neues auf (bringe Freude in Dein Leben): 

  • Gib Dir selbst, was auf Deiner Liste steht: Versorge Dich selbst regelmäßig, gib Dir selbst Struktur, gib Dir Geborgenheit, etc. Irgendwann ist man erwachsen. Die Eltern, Therapeuten etc. dürfen von Dir selbst abgelöst werden. Dann übernehmen die eigenen inneren Anteile die Versorgung, egal, was Du brauchst. Jeder Mensch hat seine Bedürfnisse, die im Hier und Jetzt beantwortet werden können. Die besten Antworten hat jeder in sich, wirklich jeder (der halbwegs bewusst, beisammen und gesund ist).
  • Lerne Dich besser kennen. Bestimme Deine Werte, finde Deine Kraftorte. Mache Kassensturz über Deine Talente. In regelmäßigen Abständen (z.B. 1x/Jahr): schreibe eine Liste mit allen Deinen Talenten. Alles, wirklich alles, was Du gut machst. Fange mit 10 Punkten an. Gehe über zu dreißig. Schreibe 100 Punkte zusammen (ja, das geht, auch wenn man keine manische Phase hat.) Sieh es nicht zu ernst, sondern schreib mit Leichtigkeit ein Brainstorming. Du musst die Liste niemandem zeigen. Es wird niemand prüfen, ob Du die perfekte Apfelschältechnik hast oder den besten Knoblauch auf Deiner Fensterbank züchten kannst oder der beste Linux-Hacker der Hemisphäre bist. Hier ist keine Bescheidenheit gefragt, sondern alles, was Du gerne tust, was sich für Dich richtig anfühlt, wenn Du es tust. 
  • Baue Deine Interessen und Talente aus. Wenn Du schon gute Vorstellungen hast, was Du an Stelle des bisherigen Jobs machen willst, dann fördere diese Vorstellungen. Wenn nicht - so ging es mir am Anfang zumindest (ich wusste nur, dass mein ursprünglicher Lebensplan geplatzt war) - dann schau Dir Deine Liste der Talente an und siehe nach, ob es zu dem einen oder anderen eine Fortbildung, ein Wochenendseminar, ein Internet-Kurs gibt und probiere aus. Am Anfang habe ich meinen Fokus nur darauf gelegt, mich selbst zu heilen. Irgendwann stellte ich fest: an die nach und nach freigeräumten Plätze muss jetzt neuer Inhalt. Also habe ich z.B. eine Coaching-Ausbildung gemacht, weil es sich irgendwie passend zu mir angefühlt hat. Ich hatte keine Ahnung, ob es wirklich das Richtige für mich war: Ausprobieren, selbst erfahren ist an dieser Stelle angesagt. Meine Coaching-Ausbildung war großartig, ich konnte mir jedoch noch nicht so recht vorstellen, wie ich davon leben sollte - zumal ich Kind und Mann habe. Daher habe ich mich für eine Mediationsausbildung angemeldet, einfach weil es nahe an meinem studierten Beruf liegt. Das war nicht das richtige, so nah wollte ich meinem Erstberuf nicht mehr kommen. Also habe ich etwas anderes auf meiner Liste intensiver gelernt, mich immer weiter in einzelne Themen eingearbeitet. Probiere aus und intensiviere, was sich bewährt hat. Bis Du sagen kannst: ich habe mir solides Fachwissen angelernt, dass mich fastziniert. 
  • Mache den Reality-Check. Passen meine neuen Pläne zu meinen Werten? Was genau fordert mein Körper, meine verbliebenen Glaubenssätze ein und würde das Neue dazu passen? Nicht für jeden ist Selbständigkeit wirklich das beste, zumal Deutschland nicht gerade ein Eldorado fürs Selbständigwerden ist. Brauche ich meine eigene Höhle, sodass das Dasein als digitaler Nomade sich zwar verlockend anhört, aber nicht auf Dauer für mich tragfähig wäre? Oder ist Freiheit mein höchster Wert und genau diese Form des Lebens fühlt sich großartig an, jedes Mal wenn ich meinen Realitycheck durchführe?

Es wird immer einfacher - im Neuen geerdet sein

Mit jedem Schritt, den Du für Dich gehst, den Du mehr bei Dir zu Hause ankommst, fällt Schwere ab, Freude und fröhliche Farbe stellt sich ein. Denn letztlich ist es eine Reise zurück zu Dir selbst, bei der nebenbei eine sinnvolle berufliche Tätigkeit abfällt. Plötzlich läuft Dir zufällig die richtige Anzeige über den Weg, jemand macht Dir ein unwiderstehliches Angebot, der Flug in die Freiheit wird spottbillig. Und das ist auch der Lackmus-Test schlechthin: Fühle ich mich wohl und ist mein nächster Schritt ohne Widerstand einfach leichtfüßig möglich? Sobald es schwerfälliger wird (und das ist leider garantiert), dann lässt sich an jedem Punkt der Reise wieder einsteigen. Diesmal wird die Heldenreise anders aussehen - auch wenn es Geduld kostet, schon wieder aufs Neue sich zu heilen, Neues auszuprobieren, solange, bis es wieder passt. 

Wenn alle Erfahrungen im jetzigen Job gemacht wurden und Du Neues aufgebaut hast, wird die alte Tür von ganz allein zu fallen und eine neue Tür aufgehen. Alle, die sich auf diese Weise auf den Weg gemacht haben, haben ihren ganz persönlichen Sinn gefunden.

Wie lange soll das denn bitte dauern?

Wie der Name Heldenreise sagt: es ist meine persönliche Reise, um Erfahrungen zu machen. Odysseus hat zehn Jahre benötigt, um zu sich nach Hause zu kommen. Diese zehn Jahre haben ihn zu einem anderen Mensch gemacht. Die Reise kann das ganze Leben lang dauern oder nur wenige Jahre. Es hängt von Deiner Geduld ab und von der Frage, wie intensiv Du Dir selbst diese Reise geben willst. Eine Freundin hat sich innerhalb weniger Jahre von einer Controllerin zu einer Schamanin entwickelt, der das Entsetzen im Gesicht steht, wenn sie sich vorstellt, sie müsste zurück ins Angestelltenverhältnis. Eine andere hat einige Jahre (erfolgreich!) als Coach gearbeitet und doch hat sie sich entschieden, wieder für ein Unternehmen zu arbeiten, weil sie sich damit viel wohler in ihrer Haut fühlt. Der Inhalt dort ist für sie sinnerfüllend, das regelmäßige Gehalt entlastend.

Ich habe den Eindruck, dass es mittlerweile viel schneller gehen kann, weil die Möglichkeiten, sich selbst zu heilen und eigene Erfahrungen zu machen, viel ausgereifter geworden sind, als sie das vor zehn Jahren noch waren. Klar ist der Spruch: der Weg ist das Ziel, ein bisschen gemein. Sobald ich den Fokus wegnehme von: ich brauche meine Berufung, jetzt! Ich will sofort am Ziel sein, menno! hin zu: ich gehe auf meine eigene Reise, dann fängt es an, auch Spaß zu machen und je passender ich meine Reise auf meine Bedürfnisse anpasse, desto mehr kann ich die Reise genießen. Auf einer spannenden Urlaubsreise fragt keiner: Wann ist sie denn endlich zu Ende, selbst wenn der Flug Verspätung hat oder die Kreuzfahrt gerade schaukelig ist!

Zugegeben: das ist eine Langzeitlösung!

Manche brauchen dafür ein bis zwei Jahre, andere zehn Jahre und selbst wenn ich mir meine Berufung erarbeitet habe, wer sagt, dass es die letzte im Leben sein wird? Mit diesen zwei Schritten (Heile Dich selbst, Baue Neues auf) mit dem Reiseziel: Leichtigkeit und Sinngebung gehe ich mit einer soliden Reiseplanung (Erdung) los.




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