Mein Blog - Worüber ich schreiben will

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Bringe Farbe in Dein Leben - Baue Belastungen ab


Seit vielen Jahren spüre ich der Frage nach, wie ich bessere, tragendere, heilsame Strukturen für mein Leben schaffen kann, wie ich mich erden kann, was Fülle und Lebensfreude für mich bedeutet. Mein Vater und mein erster Chef nach dem Studium hatten immer ein Leuchten in den Augen, wenn sie über bestimmte Themen in ihrem Beruf berichteten - beide waren Wissenschaftler. Doch wenn ich in meine Augen oder denen meiner Kollegen und Kolleginnen sah, denen ich im Laufe meines Berufslebens begegnete, dann fand ich diesen Funken nur selten bis gar nicht. Wo bekomme ich das her? Gibt es das bei Aldi im Six-Pack? Wissenschaftlerin werden war es nicht, das habe ich getestet. Weder im Supermarktsortiment trotz aller anderslautender Werbeversprechen noch Im Kleiderschrank hinter der letzten einzelnen Socke fand ich mein Leuchten. Also raus ins Leben auf die Suche danach... Oder doch eher rein ins Innere? ....


Wo genau geht es hier zur Lebensfreude? Was ist Glück? Wo ist die Farbe im Leben?


Lieblingsfarbe der Deutschen ist bekanntlich grau. Das meine ich ernst. Schon mal die vorherrschende Farbe von Flughäfen und anderer moderner Architektur in Deutschland angesehen? ... Die häufigste verkaufte Farbe bei deutschen Pkw`s, na? … Richtig: metallic grau, ganz verwegen auch metallic blaugrau oder gediegen metallic graubraun. Gern verkauft in der Modebranche als das neue Schwarz? Genau: grau. Auf “orange is the new black” ist in der Mode kaum einer gekommen. Die Kleidungsfarbe östlicher Mönche: orange; die bei hiesigen Mönchen: schwarz! Wenn es ganz bunt kommt, darf es auch ein zartes Dunkelbraun sein. Hat noch jemand die Loriot-Episode vor Augen, in der es um den Kauf eines Anzuges ging?


Fazit: Hundertwasser hat sich hier nirgendwo verewigt.


Vielleicht bin ich ein hoffnungsloser Fall, Diagnose: Nicht heilbare Naivität. Ich suche die Farbe, die Freude und das Lächeln. Die Zahl der Blogs im Internet und Posts auf Facebook dazu steigen jedoch mittlerweile so drastisch an, dass ich nicht ganz auf dem Holzweg sein kann. Wunderschön. Das freut mich, das freut mein Herz. Ich kann mich einfach mit meiner Suche integrieren und wünsche mir, dass ich zu diesem neueren Strom beitragen kann. 

Klar, auch mich erschreckt es, wie düster es gerade mit dem Zustand der Natur, Tierwelt, Gesundheit, sozialen Friedens rund um den Globus und vor allem hier vor meiner Haustür aussieht. Auf andere mit dem Finger zeigen, dass die doch bitte Schuld seien und ich sowieso nichts ändern kann, bringt mir persönlich wenig. Ändern kann ich andere ohnehin nicht. Mit großangelegten Sozialutopien, bei denen ich nur noch die halbe Menschheit umerziehen muss, damit alle sehen, wie toll und zielführend gerade meine Lösungen sind, habe ich auch nicht (mehr) so viel am Hut.

Also habe ich bei mir angefangen. Bisher kann ich diesen Weg durchaus als gangbaren empfehlen.  😉 In meinem Leben haben sich vor allem Erschöpfung, wenig tragfähiges Immunsystem und depressive Verstimmung/kreisende Gedanken und familiäre Fremdbestimmung als ziemlich hartnäckige Hindernisse eingestellt. Damit ist klar, womit ich mich den lieben, langen Tag, wenn nicht gerade Beruf, Alltag, Kind, Partner, Familie etc. etwas von mir wollen, beschäftigt habe:


Burnout- und Depressionsprophylaxe, Abbau von Belastungen, heilsame Strukturen schaffen, Licht ins Leben, Lebensfreude mit Kind und Kegel, eigene Versorgung leichter zu gestalten, Erden im Hier und Jetzt


Ich habe einen nicht stillbaren Drang danach zu fragen: Was könnte noch tiefer als Ursache liegen? Wo kann ich noch mehr Belastungen abbauen? Was bringt langanhaltende Freude ins Leben? Welche Strukturen sind tragfähig und tun mir gut? Wie gestalte ich mein Leben mit Partner und Kind genussvoll - liebenswert? Wo geht es hier zur Erleuchtung in 30min? Ok, letzteres probiere ich vorerst nicht aus. Denn alles, was ich bisher zum Thema Spontanerleuchtung gelesen habe, war, dass sie den Leuten ohne die übliche Jahrzehnte währende Vorbereitung häufig nicht so gut bekommen ist. Aber danach vorsichtig buddeln kann ich schließlich trotzdem, oder mich mal in die Lüfte erheben und die Perspektive von oben einnehmen: wo könnte es im eigenen Leben schöner werden? Welcher innerer Wachstumsprozess steht jetzt gerade an?

Mich umtreibt die Frage, wie kann ich heiler werden und zwar mit Kind und Partner und eigenem auskömmlichen Beruf. Wie kann ich hier im Hier-und-Jetzt Lebenfreude leben. Klar könnte ich mich auch in einen Digitalen Nomaden verwandeln oder in ein Ashram in Kerala ziehen. Oder ... ich bleibe einfach hier. Dafür gibt es auch gute Gründe, zum Beispiel ein Mann mit der Sonne im Stier, den es nicht so sehr in die weite Welt hinauszieht, und einem Kind mit ganz viel Krebsenergie, das sein gewohntes Heim sehr zu schätzen weiß. Ich will meinen Weg gerade zusammen mit meinen Liebsten gehen. Daher lasse ich mich einfach überraschen, welcher Wachstum daraus entsteht - und was ich dabei lerne, teile ich gerne mit Euch auf meinem blog.

Und nun: gaaaaaanz viel Spaß mit meinem Blog.

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